16.07.2026 – Nächte: 3 (93)
Das Dachzeltnomaden SommerCamp 2026 fand dieses Jahr im Erholungspark Mondsee in Hohenmölsen statt.
Dachzeltnomaden SommerCamp 2026: Gewitter, Gemeinschaft & Camp-Magie am Mondsee
Ein Wochenende voller Kontraste: sommerliche Hitze, nächtliche Gewitterfronten, spontaner Zusammenhalt und unvergessliche Lagerfeuerabende direkt im Herzen der Dachzeltnomaden-Community.
1. Tag: Anreise im Erholungspark, Sommerhitze & nächtliche Gewitterflucht
Pünktlich um 15:00 Uhr rollten wir auf das Gelände des Erholungsparks Mondsee nahe Hohenmölsen bei Gera. Bei hochsommerlichen Temperaturen stand unser Setup im Handumdrehen an seinem Platz, sodass wir direkt zu einer ersten Erkundungsrunde über die Campsite aufbrechen konnten.

Den lauen Sommerabend ließen wir entspannt ausklingen, bevor wir erst spät in unser Dachzelt krochen.

Nächtlicher Zufluchtsort: Die Ruhe währte jedoch nur bis Punkt 03:00 Uhr morgens:

Ein greller Blitz, unmittelbar gefolgt von krachendem Donner, riss uns jäh aus dem Schlaf. Nach einem schnellen Sicherheitscheck im Außenbereich sicherten wir das Wichtigste und zogen uns vorsichtshalber in unseren Van Simba zurück, um das Unwetter sicher abzuwarten. Um 03:50 Uhr zog das Gewitter weiter. Die spürbare Abkühlung nach dem Regen bescherte uns anschließend noch ein paar Stunden erholsamen Schlaf im Dachzelt.
2. Tag: Sturmerprobung im Zeitraffer & Lagerfeuerromantik in der ersten Reihe
Der zweite Tag empfing uns mit strahlendem Sonnenschein.

Nach einem leckeren Porridge zum Frühstück genossen wir zunächst die entspannte Atmosphäre.
Am Mittag nutzte ich mich dann eine der Feuertonnen um uns ein paar Quesadilla als kleinen Snack zu machen.

Gegen Nachmittag kündigte sich jedoch bereits die nächste Unwetterfront an.
Optimistisch wie wir sind, überprüften wir lediglich die Abspannungen unserer neuen Markise und vertrauten darauf, dass das Gewitter glimpflich vorbeiziehen würde. Als aber die ersten heftigen Sturmböen übers Camp fegten und selbst das große Campzelt zusätzlich gesichert werden musste, wurde auch uns schnell klar, dass die Markise sofort eingeklappt werden muss!

Keine Minute zu früh sicherten wir alles und flüchteten rechtzeitig in den Van. Sobald der Sturm nachließ und nur noch stetiger Regen fiel, fuhren wir die Markise wieder aus, um das Prasseln gemütlich aus dem Trockenen zu beobacht
Als der Regen schließlich ganz aufhörte, erwachte das Camp zu neuem Leben:
Überall kamen die Nachbarn aus ihren Fahrzeugen und bauten ihre gesicherten Setups wieder auf, die Feuertonnen im Camp-Zentrum entflammten von Neuem und das Lagerfeuer, das am Vorabend wegen der hohen Waldbrandgefahr ausfallen musste, wurde feierlich angefacht und Beate sorgte wieder mit unseren “Magic-Fire-Colors” für staunende Augen.


Da unser Stellplatz direkt am Zentrum lag, saßen wir praktisch in der ersten Reihe. Ein wunderschöner, stimmungsvoller Abend mit Gitarrenmusik, gemeinsamen Gesängen und wunderbarer Atmosphäre.

Selbst als wir uns später ins Dachzelt zurückzogen, begleiteten uns die leisen Stimmen und Melodien sanft in den Schlaf.
3. Tag: Geselliges Camp-Leben, Eiswagen-Versuchung & das Dachzeltnomadenmahl
Am Samstag weckte uns erneut die Sonne. Das gestrige Unwetter und ein kurzer Schauer in den frühen Morgenstunden hatten für angenehme, frische 25 Grad gesorgt. Wir schlossen uns der großen Runde an und frühstückten gemeinsam mit vielen anderen Nomaden im Camp-Zentrum – begleitet von inspirierenden Gesprächen unter Gleichgesinnten.

Für eine kleine Anekdote sorgte der Eiswagen, der im Laufe des Tages mehrfach seine Runden drehte. Dreimal schaffte ich es, standhaft zu bleiben – beim vierten Mal musste ich doch nachgeben! Das Eis war allerdings jede Sünde wert.
Gegen Abend versammelten sich alle Teilnehmer für Gruppenfotos und beeindruckende Drohnenaufnahmen.

Im Anschluss folgte das traditionelle Dachzeltnomadenmahl:

Dabei werden von verschiedenen Dachzeltern unterschiedliche Köstlichkeiten zubereitet. Für diese Gerichte konnte man sich dann Gutscheine erwerben. Es war alles wieder sehr lecker.
Bei gemütlicher Atmosphäre am Lagerfeuer ließen wir diesen letzten Abend gebührend ausklingen.

Tag 4: Entspanntes Abreise-Timing & trockenes Packen
Der Sonntagmorgen begann zunächst verregnet, doch gegen 09:00 Uhr ließ der Niederschlag nach. Bei einem ausgiebigen Gemeinschaftsfrühstück und letzten herzlichen Gesprächen klärte sich der Himmel immer weiter auf.
Gegen 12:00 Uhr konnten wir tatsächlich alles weitestgehend trocken zusammenklappen und verpacken. Um 13:00 Uhr traten wir gut erholt und voller schöner Erinnerungen die Heimreise an.
Fazit
Das SommerCamp 2026 hat wieder einmal gezeigt, was die Dachzelt-Community ausmacht: Spontanität bei Wetterkapriolen, gegenseitige Hilfsbereitschaft, fantastische kulinarische Vielfalt und unvergessliche Abende am Lagerfeuer. Wir freuen uns schon jetzt aufs nächste Mal!

