14.06.2026 – Nächte: 7 (90)
Blues Camp Göhren 2026 auf dem Wald-Campingplatz Regenbogen auf Rügen.
Es gibt Traditionen, die muss man einfach pflegen. Deshalb zog es Beate und mich dieses Jahr bereits zum dritten Mal zum legendären BluesCamp auf den Campingplatz Göhren. Acht Tage voller Musik, Meeresrauschen und natürlich bestem Vanlife standen auf dem Programm.
Aufbau im Regen – aber dann kam die Sonne!

Als wir auf dem Platz anrollten, begrüßte uns die Insel Rügen erst einmal mit Regen. Aber was soll’s – unser Dachzelt ist zum Glück zügig aufgeklappt. Leider hatte Petrus auch die nächsten Tage kein Einsehen mit uns Campern gehabt: So stiegen die Temperaturen in der ersten Tagen kaum über 15 Grad und auch der Regen wollte sich immer nur kurz unterbrechen lassen. Aber ab Dienstag wurde es dann langsam immer besser und ab Mittwoch wurden wir dann mit bestem Wetter belohnt.
Porridge, Blues und pure Gemütlichkeit
Unsere Morgen begannen stets herrlich entspannt mit unserem absolut beliebten Frühstücks-Porridge. Gut gestärkt ließ es sich so wunderbar in den Tag starten.

Das Besondere am BluesCamp ist einfach die unvergleichliche Atmosphäre: Jeden Abend gab es ein tolles Musikprogramm live auf der Bühne.

Wir genossen die stimmungsvollen Abende, lauschten den ehrlichen Blues-Klängen und ließen die Seele baumeln. An einem dieser Abende zeigte sich der Himmel von einer ganz besonderen Seite und formte Wolken, die aussahen wie Engel – ein kleiner magischer Moment über unserem Lager.

Blues-Workshop bei Dieter Kropp
Von Montag bis Donnerstag wurde es dann musikalisch richtig spannend: Der Workshop bei Dieter Kropp stand an.

Die Sessions waren unglaublich locker, super informativ und vor allem mit richtig viel Praxis verbunden. Der absolute Wahnsinn folgte dann zum Abschluss des Workshops: Wir Teilnehmer durften tatsächlich gemeinsam auf die große Bühne! Ein Erlebnis, das definitiv für echtes Herzklopfen sorgte.

Minigolf, Burger und der Rasende Roland
Natürlich blieb nachmittags auch genug Zeit für Spaß abseits der Musik.

Wir lieferten uns lustige Duelle beim Minigolf und ließen hin und wieder unsere Campingküche kalt – stattdessen gönnten wir uns zur Belohnung richtig leckere Burger in der Umgebung.

Am Samstag stand dann ein kleiner Ausflug auf dem Programm. Wir stiegen in den „Rasenden Roland“ und zuckelten nostalgisch zum Jagdschloss Granitz.

Dort wartete eine kleine sportliche Herausforderung: Der Aufstieg auf den Schlossturm über stolze 154 gusseiserne Stufen.


Ein schwerer Aufstieg, der durchaus etwas Schweiß gekostet hat, aber die fantastische Aussicht über die Insel hat uns für jede einzelne Stufe mehr als belohnt.

Abschied über Thiessow
Wie das bei guten Trips so ist, verging die Zeit viel zu schnell. Am letzten Tag hieß es schließlich: Zelt einklappen, Lager abbrechen und Simba für die Heimreise klarmachen. Bevor wir Rügen jedoch ganz den Rücken kehrten, machten wir noch einen Abstecher nach Thiessow.

Dort bestiegen wir den Lotsenturm und genossen ein letztes Mal diesen weiten, wunderschönen Blick über die Küste und das Meer.

Ein rundum gelungener Trip voller Rhythmus und Erholung – Göhren, wir kommen sicher auch ein viertes Mal wieder!



Hey Harry, sehr cool. Mir ist so, als ob ich dabei gewesen wäre.
LG