20.05.2026 – Nächte: 2 (80)
Windige Höhen, eine Rettungsaktion in Tønder und der perfekte Abschluss
Der dritte und letzte Teil unserer Reise führte uns – fast schon wieder auf dem Rückweg nach Deutschland – ganz in den Süden Dänemarks. Für die letzten zwei Nächte steuerten wir Tønder an.
Schon die Zwischenstopps auf dem Weg dorthin waren ein echtes Erlebnis: Wir machten Halt in Blåvand am Leuchtturm. Dort pfiff uns der Wind so richtig ordentlich um die Ohren – dänisches Küstenwetter par excellence!

Nach diesem windigen Durchpusten ging es zunächst weiter nach Møgeltønder um dort die Møgeltønder Kirke zu besichtigen

um anschließend unser eigentliches Ziel, den Campingplatz in Tønder zu erreichen, der genial stadtnah liegt (gerade mal 1 km bis ins Zentrum). Pünktlich zu unserer Ankunft am 1. Tag kam die Sonne heraus.
Also hieß es: Auto abstellen, Fahrräder klar machen und erst einmal eine Runde zum Logenhaus drehen.

Der 2. Tag bot dann das volle Programm aus gemütlichem Bummel, Kultur und einer kleinen Prise Pannenhilfe. Vormittags schlenderten wir entspannt durch Tønder, machten eine gemütliche Kaffeepause im Café Victoria und besichtigten die beeindruckende Kirche des Ortes.


Danach zog es uns wieder auf die Räder für eine Tour zum Schloss Schackenborg. Da die Schlossführung leider nur auf Dänisch angeboten wurde, verzichteten wir schweren Herzens darauf – die Fahrt und der Anblick von außen lohnten sich aber trotzdem.


Auf dem Rückweg schlug dann allerdings der Defekt-Teufel zu: Beates Fahrrad hatte hinten einen astreinen Platten.

Schieben kam nicht infrage, also radelte Harry kurzerhand zurück zum Campingplatz, schnappte sich die E-Pumpe und startete den mobilen Rettungsdienst. Im Teamwork ging es dann etappenweise – aufpumpen, fahren, nachpumpen – erfolgreich zurück zum Platz.
Nach dem kleinen Abenteuer hatten wir uns das Abendessen redlich verdient. Zu Fuß ging es abends noch einmal zurück ins Café Victoria, wo wir ein richtig leckeres Abendessen genossen.

Ein gemütlicher Verdauungsspaziergang zurück zum Campingplatz rundete den Tag perfekt ab.

Am 3. Tag hieß es nach einem kurzen Frühstück auch schon wieder: zusammenpacken. Damit endete unser einwöchiges, dänisches Roadtrip-Abenteuer im Süden des Landes. Aber Wehmut kam gar nicht erst auf, denn es ging direkt weiter zum nächsten Highlight: dem alljährlichen Pfingstwochenende mit Freunden auf Pellworm!

