(39) Campingplatz NordseeCamping zum Seehund

17.04.2026 – Nächte: 2 (74)

Ein kurzes Wochenende, das sich wie eine ganze Woche Erholung angefühlt hat – genau das haben wir gerade hinter uns. Unser Ziel: Die weite Landschaft rund um Husum und die frische Brise der Nordsee.

Wir erreichten unseren tollen Campingplatz Nordseecamping zum Seehund am späten Freitagnachmittag. Die Sonne stand schon etwas tiefer, was die perfekte Kulisse für den Start lieferte. Dank eingespielter Handgriffe war der Aufbau unseres Dachzeltes eine absolut entspannte Angelegenheit – ruckzuck stand unser „Zimmer mit Aussicht“.

Zur Belohnung gab es direkt ein echtes Nordsee-Highlight: Einen leckeren Backfisch zum Abendessen den wir uns mitgebracht hatten. Mit dem Salz in der Luft und dem ersten Urlaubsgefühl im Bauch verbrachten wir einen ruhigen Abend, bevor wir uns in die Federn (oder besser gesagt: Schlafsäcke) zurückzogen. Das Ergebnis? Ein richtig guter Schlaf in der ersten Nacht.

Nach einer erholsamen Nacht und einem leckerem Frühstück schwangen wir uns bei mäßigem Wind und 10° auf die Fahrräder und machten uns auf den Weg nach Husum. Die Strecke bot uns genau das, was wir gesucht hatten: Weite und frische Luft.

In der „Grauen Stadt am Meer“ tauchten wir ein wenig in die Geschichte ein:

Der Wetterbericht hatte zwar gesagt, dass es heute trocken bleiben sollte, doch nun fing es gerade an etwas zu tröpfeln. Trotzdem gönnten wir uns nach einem ersten Rundgang durch die Gassen Husums eine schöne heiße Tasse Kaffee.

Dann ging es zum Theodor Storm Haus: Ein Besuch im ehemaligen Wohnhaus des Dichters war Pflicht und absolut sehenswert – man fühlt sich direkt in die Zeit des „Schimmelreiters“ zurückversetzt.

Mittags zog es uns direkt wieder ans Wasser. Am Hafen gab es an Bord der MS Nordertor eine anständige Portion leckeren Labskaus für mich und eine Ofenkartoffel mit ordentlich Räucherlachs für Beate – für uns gehört das zu einem echten Nordtrip einfach dazu!

Nachdem wir so den Regen gut überstanden hatten, radelten wir die kapp 6,5 km mit leichtem Gegenwind wieder zurück zu Platz

Den Abend ließen wir ganz gemütlich in unserem Vorzelt ausklingen. Bei einem kühlen Getränk und ein paar Käsehäppchen haben wir die Ruhe des Platzes genossen und den Tag Revue passieren lassen.

Der Sonntagmorgen dann startete genau so, wie ein Urlaubstag enden sollte: mit einem gemütlichen Frühstück. Wir ließen uns Zeit, bevor es an den entspannten Abbau ging. Das Dachzelt war schnell wieder verstaut, und so traten wir ohne Hektik die heimfahrt an.

Fazit: Ein rundum gelungenes Wochenende. Husum, wir kommen sicher wieder!

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